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USB-Speicher als schnellen Cache verwenden
Windows Vista bietet Ihnen die Möglichkeit einen angesteckten USB-Stick als Cache zu verwenden um Daten zwischenzuspeichern. Da der Stick schneller als die Festplatte ist, kann so unter Umständen ein Geschwindigkeitsvorteil erzielt werden.
Diese Technik funktioniert allerdings nur mit schnelleren Modellen, weil sich der Geschwindigkeitsvorteil sonst verliert.
Hinweis: Schreibcache für ReadyBoost-Medien aktivieren
Auf dem USB-Stick wird dann ein eingestellbarer Speicherbereich für dieses Feature reserviert. Der Stick reagiert zudem langsamer wenn er von Windows belastet wird.
Die ReadyBoost-Technik von Windows Vista erweitert das Prefetching von Windows XP, welches beim Laden des Betriebssystems Applikationen in den Hauptspeicher vorlädt, die häufig vom Anwender verwendet werden. Wenn der Benutzer ein Programm starten möchte, muss es nicht mehr von der langsamen Festplatte in den Arbeitsspeicher geladen werden, was Zeit spart. Da der Flashspeicher des USB-Sticks ebenfalls schneller als die Festplatte ist, können Flashspeichermedien (z.B. auch SD-Karten) als zusätzlicher Prefetchcache verwendet werden.
Um die so genannte ReadyBoost-Funktion zu aktivieren brauchen Sie nur Ihren USB-Stick einzustecken und die Eigenschaften des Sticks im Arbeitsplatz oder Explorer (Rechtsklick > Eigenschaften) aufzurufen. Im Reiter ReadyBoost können Sie die Funktion aktivieren und den für Windows zur Verfügung stehenden Speicherplatz angeben. Beim Übernehmen der Einstellungen bindet Vista den Stick in das System ein und der Cache wird ab sofort genutzt. Das Einrichten des Caches kann einige Zeit dauern.
Windows Vista vergleicht beim Start, ob die Inhalte des Sticks noch konsistent sind und gleicht sie je nach Ergebnis ab. Muss Vista bei jedem Start den Stick komplett neu initialisieren, bedeutet das für Sie einen Geschwindigkeitsnachteil während der Startphase. Sie sollten deshalb, wenn Sie ReadyBoost nutzen möchten, den Stick ausschließlich für diese Funktion verwenden.
Desweiteren ist ReadyBoost nur als schlechter Arbeitsspeicherersatz zu sehen. Die Funktion vermag Defizite nur zu einem kleinen Teil auszugleichen. Bei den jetztigen Speicherpreisen lohnt es sich also eher, direkt in Arbeitsspeicher zu investieren.

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Dieser Artikel wurde am 23.01.2007 erstellt, 1 mal bearbeitet (zuletzt am 25.06.2008) und bisher 328 mal aufgerufen. Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@computerleben.net. Supportanfragen werden ausschließlich im Forum beantwortet.