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Windows Vista neu installieren
Dieser Artikel beschreibt, wie Sie Windows Vista auf Ihrem Computer installieren.
Die Installation von Windows Vista verläuft im Großen und Ganzen ähnlich wie die von Windows XP. Sie bietet nur etwas mehr Komfort, insbesondere bei der Partitionierung.
Bevor Sie sich an eine Neuinstallation von Windows wagen, sollten Sie alle relevanten Daten sichern und Treiber und Programme im Voraus organisieren. Wenn Sie einen S-ATA-Controller besitzen, der nicht von Windows Vista unterstützt wird, müssen Sie ein Medium mit dem entpackten Treiber für die Installation bereit halten. Diesen erhalten Sie meist beim Hersteller Ihres Mainboards.
Wichtig ist auch, dass Ihr System die Mindestvoraussetzungen für Vista erfüllt. Microsoft fordert eine CPU mit 800 MHz Taktfrequenz, mindestens 512 MB Arbeitsspeicher und mindestens 15 GB freien Speicherplatz. Für Vista Home Premium, Business oder Ultimate sollte mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und 128 MB Grafikspeicher verfügbar sein.
Sie sollten beachten, dass für flüssiges Arbeiten unter Vista ein stärkeres System zu empfehlen ist. Insbesondere ein Arbeitsspeicherupgrade auf 2 Gigabyte ist sehr zu empfehlen.
Diese Anleitung basiert auf einer Windows Vista Business Edition DVD. Je nach Version kann die Vorgehensweise daher leicht abweichen.
Starten Sie also Ihr System und legen Sie die Vista-DVD in das DVD-Laufwerk ein. Um von der DVD starten zu können, müssen Sie Ihr BIOS so konfigurieren, so dass es zunächst vom DVD-Laufwerk und dann erst von der Festplatte booten möchte. Die meisten neueren Systeme sind allerdings schon von Haus aus so konfiguriert. Sollte Ihr Computer nicht von der DVD starten, stellen Sie die Bootreihenfolge im BIOS um (die Anleitung dazu finden Sie im Handbuch des Mainboards).
Haben Sie bereits ein Betriebssystem auf dem Computer installiert, erscheint die Meldung Drücken Sie eine beliebige Taste um von der DVD zu starten, die Sie z.B. mit Enter bestätigen. Die Installationsroutine wird nun geladen.
Je nach Präferenz können Sie den Haken bei Windows automatisch aktivieren, wenn eine Internetverbindung besteht gesetzt lassen. Sie können Vista auch später noch über den Systemdialog aktivieren. Dazu haben Sie 30 Tage Zeit.
Wenn Sie auf Laufwerksoptionen (erweitert) klicken, können Sie Partitionen löschen, neue anlegen und formatieren. Beachten Sie, dass wenn Sie eine Partition löschen oder formatieren, dass dann alle Daten auf dieser Partition verloren gehen. Es empfiehlt sich, eine Partition für Vista (mindestens 15 Gigabyte) und eine für die Daten und Programm anzulegen (dieser wird der restliche Speicherplatz zugewiesen). Sie sollten sich vor der Installation Gedanken über die Partitionsaufteilung machen, da diese nachträglich mit Vistamitteln nicht mehr zu ändern ist.
Da es sehr viele Möglichkeiten aufgrund der verschiedenen Anforderungen an eine Partitionierung Ihrer Festplatte(n) gibt, soll hier nur ein Standardschema angegeben werden. Zunächst wird über Neu im nicht zugewiesenen Speicherplatz eine Partition mit 15 GB (~ 15000 MB) für Windows Vista erstellt. Der restliche Platz wird einer weiteren Partition zugewiesen. Bevor es dann weitergeht, wird die Vista-Partition formatiert.
Haben Sie z.B. bereits Windows XP auf der C-Partition installiert, können Sie diese weiter für Vista verwenden wenn sie genug Speicherplatz bietet. Dazu formatieren Sie diese Partition einfach (alle Daten gehen dabei verloren). Ist nicht genug Speicherplatz vorhanden, müssen Sie die Partitionen so neu anordnen (löschen und neu erzeugen), dass mindestens 15 GB auf der Systempartition verfügbar sind. Versuchen Sie nicht, Vista auf eine Partition zu installieren, auf der sich Daten befinden.
Wenn Sie mit mehreren Systemen arbeiten wollen, achten Sie darauf, dass alle anderen Partitionen unversehrt bleiben. Bedenken Sie auch, dass Microsoft Vista immer nach älteren Betriebssystemen wie Windows XP installiert werden muss. Installieren Sie also zuerst XP, bevor Sie Vista installieren.
Die Partition, auf der Vista installiert werden soll, wählen Sie einfach in der Liste aus, bevor Sie auf Weiter klicken.
Nachdem Sie auf Weiter geklickt haben, können Sie dem Computer einen Namen geben und ein Hintergrundbild auswählen.
Aus diesen Ergebnissen wird auch der Windows-Leistungsindex berechnet, der Aufschluss über die Leistungsfähigkeit Ihrer Hardware gibt (1.0 ist sehr schlecht, 5.9 sehr gut).
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Dieser Artikel wurde am 27.06.2008 erstellt und bisher 3255 mal aufgerufen. Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@computerleben.net. Supportanfragen werden ausschließlich im Forum beantwortet.