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Zu den FAQ-Artikeln

  Wo kommen die Viren her? - FAQ
Am 10.07.2006 verfasst von Andreas Nägeli. Hits: 1030

Dieser Artikel soll sich etwas mit dem Thema Viren bzw. Sicherheit befassen, indem auf die Verbreitung von Viren und die Anfälligkeit von PCs eingegangen wird.

Im wesentlichen gibt es vier Möglichkeiten, wie sich Viren verbreiten:

Die Erste wäre, dass Sie einen Datenträger von einer anderen Person bekommen, auf dem eine oder mehrere Dateien infiziert sind. Eventuell ist der Virus so intelligent, dass er sich in den Autostart des Datenträgers schreibt, sodass der Virus startet sobald Sie den Datenträger (CD, DVD, USB-Stick) einlegen. Daher empfielt es sich fremde Datenträger auf Viren zu prüfen und nur Dateien zu öffnen, die nachweislich virenfrei sind.

Wenn Sie im Internet surfen können Sie auf eine modifizierte Seite gelangen, die ein Sicherheitsloch Ihres Browsers ausnutzt und somit den Computer mit einem Trojaner oder Virus infiziert. Neben einem gepatchten Browser sollten Sie auch Ihre Sicherheitseinstellungen editieren, indem Sie z.B. ActiveX deaktivieren. Aber am wichtigsten ist immer noch: verwenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand beim Surfen. Klicken Sie nicht auf alles, was sich bewegt und rufen Sie nur seriöse Seiten auf, Crack- und Warezseiten sind sehr oft mit Viren und Trojanern verseucht.

Die dritte und häufigste Verbreitungsart sind Viren in E-Mails. Öffnen Sie daher nie Anhänge, die Sie nicht erwarten, löschen Sie diese sofort. Hier gilt das Gleiche wie bei den Surfgewohnheiten: trauen Sie keinem, misstrauen Sie jedem. Oft kommt ein Virus von Bekannten, deren Computer ebenfalls infiziert ist. Eine praktische Hilfe wäre hier ein Virenscanner, der die E-Mails beim Herunterladen auf Viren prüft und notfalls die Verbindung abbricht. Allerdings sollten Sie sich nicht 100%tig auf diesen Schutz verlassen, Programme sind von Menschen programmiert und Menschen machen Fehler.

Eine letzte Gefahr stellen Angreifer dar, die prüfen, ob ein Server auf einem Computer einen bestimmten Port abhört. Server sind Programme (meist unter NT durch Dienste implementiert), die mit anderen Programmen über das Internet oder Netzwerk kommunizieren können. Sie hören einen bestimmten Port (Tür) auf Nachrichten ab. Wenn dieser Server eine Sicherheitslücke hat kann ein modifiziertes Datenpaket im besten Fall den Server abstürzen und im schlimmsten Fall beliebigen Code ausführen lassen. Daher sollten Sie alle Server beenden, die Sie nicht benötigen um weniger Angriffsfläche zu bieten. Eine Firewall versucht nur den Server abzuschirmen, in dem sie die Zugriffe des Programmes überwacht und Ihnen freistellt ob Sie die Verbindung zulassen möchten oder nicht. Doch das eigentliche Problem - ein offener Server, den Sie vielleicht gar nicht benötigen - bleibt.

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